Gastbeiträge

Wie sieht´s aus mit Benefits – gestern & heute

Was sind eigentlich diese Benefits?

Benefits werden für Arbeitnehmer immer wichtiger bei der Jobwahl. Manche Unternehmen haben den Sinn der Mitarbeiterbenefits leider aber immer noch nicht verstanden. Wie sich die Benefits durch Digitalisierung, Gesetzgebung und Wandel des Arbeitsmarkts entwickelt haben, weiß auch Dennis Meurer, Geschäftsführer der INVESTWERK GmbH und Benefit Experte.

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Irgendwie hat jeder schon mal ein wenig davon gehört, aber so richtig was anfangen können damit in Deutschland noch nicht so viele Leute – Arbeitnehmer wie Arbeitgeber im Übrigen. Oft kommen nach der ersten Nachfrage (was man denn vielleicht schon kennt) der ein wenig antiquierte Tankgutschein oder auch die ewig bürokratischen Papier-Essenschecks.

Diese Zeiten haben sich zum Glück geändert!

Nachdem sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt hat, auf dem sich gute Leute ihren nächsten Arbeitgeber aussuchen können, werden Dinge, wie Benefits als Teil eines Top-Pakets immer wichtiger. Mitarbeiter schauen nicht mehr nur auf das reine Gehalt, sondern eben auch auf Faktoren, die ihnen die Arbeit und damit auch das Leben ein wenig erleichtern. Wenn zwei Arbeitgeber ähnliche Angebote haben, wird sicherlich der zum Zug kommen, der die besten Zusatzleistungen bietet.

Dazu haben sich durch die Digitalisierung und auch durch der Gesetzgebung, hierzulande Anwendungsmöglichkeiten ergeben, die eine Einführung von Benefits in Unternehmen sehr vereinfachen und dazu auch noch wesentlich attraktiver gemacht haben. Viele Benefits sind sogenannte Sachbezüge, die der Mitarbeiter fast wie Bargeld nutzen kann. Durch die Steuer- bzw. SV-Freiheit vieler dieser Bausteine sind diese dazu auch doppelt effektiv – sprich der Mitarbeiter erhält sie sozusagen Brutto wie Netto und der Arbeitgeber spart sich dazu die Lohnnebenkosten.

Im Grunde eine echte Win-Win Situation!

Aber es geht heutzutage (wie schon erwähnt) nicht nur um das Geld. In diesem Zusammenhang fristete die eigentlich immens wichtige betriebliche Altersvorsorge lange eine Art Stiefmutterdasein. Die Produkte waren mittelmäßig, die Förderung durch den Arbeitgeber oft nicht vorhanden und die durchaus komplexe Beratung dazu oft einfach schlecht. Durch das sog. Betriebsrentenstärkungsgesetz soll die bAV nun auch von oberster Stelle wieder mehr in den Fokus geführt werden und ist nun u.a. auch mit einer verpflichtenden Förderung durch den Arbeitgeber ausgestattet. Ähnliches gilt natürlich auch für das Thema Gesundheit bzw. deren Förderung und Unterstützung durch Maßnahmen oder eine Zusatzabsicherung über das Unternehmen.

Die Möglichkeiten ein gut funktionierendes Benefit-Konzept in ein Unternehmen einzuführen sind somit breit gefächert. Es ist oft auch viel einfacher als man glaubt und kostet in der Regel sogar weniger als normales Gehalt! Dazu ist es, wenn gut gemacht, in jedem Fall ein Gewinn für die Mitarbeiter und das Unternehmen hebt sich definitiv ein wenig mehr vom Markt ab.

Über unseren Gastautor

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Dennis Meurer

Gründer und Geschäftsführer der INVESTWERK GmbH

INVESTWERK berät seit 2008 kleine und mittlere Unternehmen bei der Einführung von Benefit- und Entlohnungssystemen und verwaltet diese im Anschluss auch schlank & digital für den Arbeitgeber. INVESTWERK ist somit eine Art externe HR-Abteilung, die Know-How und Kompetenz für diesen immer wichtiger werdenden Bereich bündelt und die Personalabteilung damit auch merklich unterstützt und entlastet. Ziel eines jeden Konzepts ist immer eine echte Win-Win Situation für das ganze Unternehmen zu schaffen die zum einen die Firma klar vom Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt abhebt und sich zum ​anderen in messbar zufriedeneren Mitarbeitern sowie besser genutzten Gehaltsbudgets sichtbar macht.

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Schluss mit dem Benefit Bullshit Bingo!

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