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Diese Stellenanzeige geht in Japan viral!

Nur wenige Worte können in einer Stellenanzeige alles ändern!

Nach der Schaltung einer Online-Stellenanzeige kann sich ein Japanisches Restaurant vor Bewerbungen kaum noch retten. Warum der Job viral ging und was wir daraus lernen können.

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Wer dachte, dass akuter Fachkräftemangel hierzulande schon ein echtes Problem ist, sollte sich mal den Arbeitsmarkt in Japan genauer ansehen. Fast nirgends auf der der Welt, ist die Alterung der Gesellschaft weiter fortgeschritten als in Japan. Für Unternehmen aller Art bedeutet das – echtes Nachwuchsproblem!

Es mag an dieser Stelle umso weniger überraschend klingen, dass sich besonders traditionelle Berufe schwer besetzen und attraktiv gestalten lassen. Wie es im Land der aufgehenden Sonne aber auch anders gehen kann, zeigt jetzt der traditionelle Ramen Noodle Shop “Munsho Yakumo”.

Simple Stellenanzeige mit großer Wirkung

Wie überall auf der Welt, spielen für den perfekten Job mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Neben einem guten Gehalt sind auch Arbeitszeit, Standort, Benefits und nicht zuletzt die Darstellung der Arbeitgebermarke von entscheidender Rolle. Heute muss man eben auch seine Stellen gut verkaufen. Genau das hat sich auch das Japanische Restaurant zu Herzen genommen!

In ihrer Online-Stellenanzeige suchten sie nämlich keinen neuen Angestellten, sondern einen „Handwerker für Nudeln”. Neben dem kreativen Jobtitel legt die Stellenanzeige zudem großen Wert auf den Bewerber selbst. Statt langwierig über die 120 Jahre währende Tradition und die hohen Besucherzahlen des Noodle Shops zu berichten, wird lieber über die individuelle Ausgestaltung des Arbeitsplatzes informiert. Auch der Fakt, dass man hier den ganzen Tag mit niemanden sprechen muss, löst bei den Bewerbern vor Ort Begeisterung aus.

Die Inhaberin des Restaurants gehört mit ihren 23 Jahren selbst zur jungen Zielgruppe, die hier angesprochen wird und setzt sich und ihren Noodle Shop sympathisch auf verschiedenen Social Media Kanälen in Szene. In diesem Fall schlägt frische und unkonventionelle Art die traditionellen Anbieter. Besonders durch die Verbreitung auf Twitter kann sich Munsho Yakumo vor der Bewerberflut kaum noch retten.

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Quelle: Twitter @MAYUKA_YAGUMO

Einfach anders sein - Was wir daraus lernen können

Das Beispiel aus Japan zeigt deutlich – manchmal sollten wir uns nicht ganz so ernst nehmen! Der Arbeitnehmermarkt braucht keine Unternehmens-Prolle, die nur davon prahlen, wer sie sind und was sie geleistet haben. Vielmehr müssen wir uns auf Augenhöhe mit dem Bewerber bewegen und ihm zeigen, was wir zu bieten haben. Auf Basis dieser Wertschätzung matchen Bewerber und Unternehmen wesentlich häufiger. Wer zudem kreativ und sympathisch seine Stellenanzeigen kommuniziert, hat der Konkurrenz oft etwas voraus – mit etwas Glück kann so auch ein viraler Hit entstehen.

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