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Recruiter Story: Neue Flexibilität mit Remote Work

Meine persönliche Erfahrung mit Remote Work

Ob am Schreibtisch zu Hause, im Zug oder am Strand – manche Tätigkeiten lassen sich ganz komfortabel auch an diesen Orten erledigen. Manche tun es bereits, viele wollen es oder haben schon einmal davon gehört, doch wie ist Remote Work wirklich? Unsere Recruiterin Eleni hatte die Möglichkeit 14 Tage von Athen aus zu arbeiten und berichtet in dieser Recruiter Story über ihre Erfahrung.

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Ich bin in Griechenland geboren, aufgewachsen und habe bis zu meinem 12. Lebensjahr in Athen gelebt, bevor ich mit meiner Familie nach Berlin gezogen bin. Dank Searchtalent und der Möglichkeit von Remote Work, beschloss ich im September 2019 für zwei Wochen von meiner Heimat aus zu arbeiten. Athen ist eine Stadt mit weltbekannten historischen Hintergrund und wird jährlich zur Attraktion für tausende Touristen. Neben diesen Gegebenheiten spielte auch das Wetter für mich eine große Rolle. Während in Deutschland die Temperaturen zur Herbstzeit schon auf 10 Grad absinken, genießt man in Griechenland immer noch 25 Grad. Einer der Hauptgründe, weshalb ich Remote Work genau zu diesem Zeitpunkt aus Athen nutzen wollte.

So habe ich mich in Deutschland auf Remote Work vorbereitet

Bevor ich nach Athen geflogen bin, habe ich mir einen Arbeitsplan erstellt, sodass ich jeden Tag eine Struktur habe. Dazu gehörte die Einteilung der Stunden für die jeweiligen Kunden pro Tag, als auch die Erstellung eines Kalenders mit allen wichtigen Terminen. Des Weiteren musste ich für das Führen von Interviews sicherstellen, dass all meine Bewerber meine Skype-ID erhielten. Anschließend musste ich meine Kunden darüber informieren, dass ich für einen gewissen Zeitraum aus dem Ausland arbeiten werde. Ein wichtiger Punkt war dabei das Ansprechen der Zeitumstellung, da Griechenland zeitlich 1 Stunde vorliegt.

Verlauf meiner Remote Arbeit

Der Zeitpunkt ist gekommen! Mein erster Arbeitstag in Griechenland. Alles verlief einwandfrei: es bestand immer eine WLAN Verbindung, die Kunden waren zum richtigen Zeitpunkt erreichbar und die Kandidaten konnten problemlos mit mir via Skype ihre Gespräche führen. Das Einhalten der Termine zur richtigen Zeit verlief problemlos. Da ich einen eigenen Arbeitslaptop besitze, hatte ich alle wichtigen Unterlagen und Dateien parat. Das Einzige was ich zum Arbeiten benötigte, war eine dauerhafte WLAN Verbindung, die ich sowohl in der Wohnung meiner Freundin als auch in jedem Café/Restaurant mit Garantie hatte.

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Aus meiner Sicht gab es keinen wirklichen Arbeitsunterschied zu Berlin. Nur das Wetter war viel schöner und der traumhafte Ausblick über den Dächern Athens mit Fokus auf die Akropolis schaffte eine einzigartige Arbeitsatmosphäre.

Meine persönlichen Vor- und Nachteile der Fernarbeit

Vorteile

Einer der großen Vorteile von Remote Work, war für mich das Ersparen des täglichen Arbeitsweges. Hinzu kommt auch der Punkt, dass ich mir die Morgengedanken zu meinem Outfit sparen konnte. Nach dem Aufstehen setzte ich mich in Pyjama ungeschminkt an meinen Laptop und konnte gleich loslegen. 

Des Weiteren erhöhte sich meine Arbeitsflexibilität. Ich konnte mich auf meine Arbeit viel mehr konzentrieren, da ich einen ruhigen Raum aussuchen konnte, ohne von jeglichen Faktoren abgelenkt zu werden. 

Obwohl ich tausende Kilometer von Berlin entfernt war, konnte ich über Portale wie Slack ständig mit meinen Arbeitskollegen in Verbindung bleiben

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Nachteile

Remote Work heißt, sich die Arbeit und den Alltag selbst einzuteilen und zu planen. Für viele ist solch eine Struktur nicht leicht, denn ohne jegliche Planung kann es schnell zum Chaos kommen. 

Ein weiterer erwähnenswerter Punkt war die Ablenkung der Arbeit durch das Smartphone. In diesem Fall sollte man sein privates Handy nicht in der Nähe des Arbeitsplatzes haben, sodass man den Drang vermeidet mehrfach die neuesten Nachrichten zu lesen und beantworten zu müssen. 

Manchmal kam es ebenfalls vor, dass ich ein Gefühl von Einsamkeit empfunden habe, da mir die täglichen Gespräche mit den Arbeitskollegen oder die gemeinsame Mittagspause fehlten.

FAZIT

Remote Work prägt unsere heutige Arbeitswelt und wird immer mehr zu einem Trend! Sofern man eine richtige Arbeitsplanung im Voraus erstellt, sollte nichts schief laufen. 

Wichtig ist dabei, dass man mit seinem Arbeitgeber, Kunden und Kandidaten alle Details bespricht und jeden darüber informiert. Eine gute Kommunikation, Organisation und das Einhalten des Arbeitsplanes sind bei der Umsetzung sehr wichtig. 

Bevor jemand das Abenteuer Remote Work startet, sollte er für sich selbst klären, ob diese Arbeitsweise für ihn passt. Selbstverständlich kann man manche Dinge nur schwer einschätzen, bevor man wirklich remote gearbeitet hat. Ausschlaggebend ist dabei vor allem die Motivation, eigenbestimmt und selbstverantwortlich arbeiten zu wollen. Ich habe mich getraut und bin mittlerweile zu einem Fan von Remote Work geworden!

Über unsere Autorin

Eleni Rorou | Recruiterin von Searchtalent

Eleni ist Recruiterin bei Searchtalent. In ihrer bisherigen Berufserfahrung hat sie gemerkt, dass ihr die Zusammenarbeit mit Menschen sehr wichtig ist. Als Recruiterin kann sie dies zu 100% umsetzen und gleichzeitig auch viele Menschen mit neuen und besseren Arbeitsmöglichkeiten glücklicher machen.

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