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Personaler sind überteuert und intransparent

Vorurteile über Personalvermittler - Vivien klärt auf #4

Personalvermittler, lohnt es sich überhaupt noch auf sie zu setzen? Sie sind nämlich vollkommen überteuert – meinen einige unzufriedene Stimmen. Doch ist das wirklich so? Unsere Recruiterin Vivien hat sich mal genauer mit solchen Voruteilen beschäftigt und klärt diverse Vorurteile über Personalvermittlungen in ihrer Blog-Reihe auf. Personaler zwischen Vorurteil und Realität – wir zeigen, wie es wirklich läuft!

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Vorurteil: Personaler sind überteuert und bieten keine Leistungstransparenz.

Einen passenden Kandidaten über einen Personalvermittler innerhalb kürzester Zeit finden und somit, die seit Monaten unbesetzte Stelle, endlich füllen. Glücksgefühl – bis die Rechnung kommt. Ein fünfstelliger Betrag? Für was denn? Was hat die Personalvermittlung eigentlich gemacht, was solch eine Rechnung rechtfertigt?

Personaler sind überteuert und undurchsichtig - wie ist es wirklich?

Einen fünfstelligen Betrag für eine Stellenbesetzung an einen Headhunter zu zahlen ist tatsächlich keine Seltenheit. Man sollte daher aber nicht gleich behaupten Personaler sind überteuert, dass hängt nämlich eher vom Preismodell ab. Normalerweise haben Personalvermittler verschiedene Modelle, die sie anbieten. Das wohl gängigste ist das Provisionsmodell. Hier erhält der Personalvermittler einen Prozentbetrag vom vereinbarten Jahresgehalt des vermittelten Kandidaten. So kann die Rechnung, je nach Zielgehalt und Prozentsatz, sehr hoch sein. Dennoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, sondern sich eher informieren und durchrechnen, welches Preismodell für einen das Beste ist.

Welche Preismodelle bieten Personalvermittler?

Bei einer stundengenauen Abrechnung ist es sinnvoll eine, vom Stundensatz abhängige, maximale Wochenstundenzahl zu vereinbaren. So behält man als Kunde den Überblick über die Kosten und es ist in der Regel günstiger als eine Provisionsvermittlung. Dennoch kann man auch hier zu dem Schluss kommen: “Personaler sind überteuert”, das hängt ganz vom Stundensatz ab. 

Um eine bessere Einschätzung zu treffen, welches Preismodell das Optimale ist, klärt man am besten vorher mit dem Personalvermittler einige Dinge ab. Dazu gehören bspw. welche Schritte folgen, welche Kanäle genutzt werden, wie viel Zeit man pro Woche bei den jeweiligen Preismodellen veranschlagen kann, wie die Marktlage aussieht, etc. So bekommt man gleich von Anfang an einen Einblick, welche Leistungen der Personalvermittler erbringt und wie lang es zirka dauern könnte. Zur genaueren Bestimmung ist es auch Möglich eine Auflistung der Tätigkeiten bei der Abrechnung zu fordern, um so den Überblick zu behalten und falls nötig mit dem Personalvermittler die Strategie anzupassen.

  • “Eine Alternative zum Provisionsmodell ist die stundenbasierte Abrechnung. Die Kunden bekommen so bei Rechnungsstellung einen Überblick der erbrachten Leistungen und im Fall von Searchtalent regelmäßige Update-Gesprächen mit Informationen über die Leistungen und den aktuellen Stand.”

    Vivien Pohl

    Recruiterin von Searchtalent

Haben die Stimmen nun Recht mit ihrer Behauptung – “Personaler sind überteuert”? Headhunter sind natürlich nicht günstig, aber in der Regel günstiger als teure Stellenanzeigen zu schalten, die sich nur ein Bruchteil der potenziellen Kandidaten anschaut, die aktiv auf der Suche sind. Wenn man vorab mit dem Personalvermittler spricht und sich einen Überblick über seine Leistungen und die Marktlage verschafft, findet man sicher das richtige Preismodell für einen.

Über unsere Autorin

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Vivien Pohl | Recruiterin bei Searchtalent

Vivien ist Recruiterin bei Searchtalent mit dem Fokus Tech-Recruiting. Sie übernimmt neben Remote-Projekten auch Projekte beim Kunden vor Ort. Dort unterstützt sie vor allem Startups im gesamten Prozess von der Stellenausschreibung bis zur Vertragsunterzeichnung. Dabei ist ihr Ziel nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern auch den Bewerbern eine sehr gute Candidate Experience zu bieten.

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