HR-Management, Searchtalent

Recruiter Stories: Mehr flexible Arbeitszeiten für alle!

Flexible Arbeitszeiten - arbeitest Du noch oder lebst Du schon?

Stechuhr und Zeiten, in denen man noch gepflegt im Bett liegen will oder aber schon längst wieder zu Hause sein will. Das sind die Nachteile von festen Arbeitszeitmodellen. Immer mehr Arbeitnehmer wünschen sich daher flexiblere Zeiten für ihren alltäglichen Arbeitszeit-Kampf. Doch sind flexible Arbeitszeiten wirklich für jeden geeignet? Unser “früher Vogel” Tom erzählt Euch aus seinem Arbeitsalltag und zeigt, wie Ihr auch in Eurem Unternehmen flexible Arbeitszeiten durchsetzen könnt.

flexible-arbeitszeiten-tom

Es gibt viele Dinge, die mir an der Arbeit bei Searchtalent gefallen, doch wenn ich mich zwischen den Benefits entscheiden müsste, dann würde ich mich vermutlich immer als erstes für flexible Arbeitszeiten entscheiden. Ja, es gibt auch Orte, an denen stehen diese nicht nur auf dem Papier, sondern können von jedem individuell gelebt werden.

Während andere Menschen den Tag mit dem Kampf gegen die Snooze-Taste beginnen und diesen teilweise verlieren oder aber den Morgen förmlich zelebrieren: Käffchen kochen, Fernseher an, Kleinigkeit frühstücken (Brötchen, gekochtes Ei, frisch gepresster Orangensaft und halbe Wellnessbehandlung), heißt es für mich in der Regel aus dem Bett fallen, Katze füttern, ins Bad stolpern, in die Klamotten schlüpfen und ab zur Arbeit!

flexible-arbeitszeiten-tom

Manch anderer Kollege zählt also eher zur nachtaktiven Spezies, ich würde mich da eher als den sprichwörtlichen “frühen Vogel” bezeichnen. Da mich meine innere Uhr, auch ohne Wecker, regelmäßig früh aus dem Bett fallen lässt, bin ich es seit Jahren gewöhnt entsprechend früh ins Büro zu fahren und das Licht meines Monitors, oft noch vor den ersten Sonnenstrahlen, aufleuchten zu lassen. Frei nach dem Motto, “Wer früher kommt, kann früher gehen”, stürze ich mich am liebsten morgens, wenn meine Motivation und Produktivität am größten sind, in die Arbeit.

Flexible Arbeitszeiten - Auch etwas für Euch?

Wenn es bei uns gut funktioniert, warum nicht auch woanders? Immer wieder begegne ich klassischen Büro- oder sogar IT-Jobs die nach außen hin Flexibilität versprechen, doch im Inneren am “nine to five”-Prinzip festhalten. Was spricht dagegen, den Menschen die unter frühzeitiger seniler Bettflucht leiden, die Gelegenheit zu geben schon gegen 6 Uhr morgens ihre Arbeit aufzunehmen?

Vermutlich kennt auch Ihr die Situation, morgens einem Haufen unausgeschlafener, nach Kaffee lechzender Gestalten über den Weg zu laufen, die vom Höhepunkt ihrer Produktivität noch weit entfernt sind. “Aber wenn das alle so machen würden, wäre das Office ab 14 Uhr wie ausgestorben?!” Höre ich einige Führungskräfte murren. Dabei zeigt die Praxis, dass wir Menschen, auch wenn wir grundsätzlich Gewohnheitstiere sind, alle über einen unterschiedlichen Biorhythmus verfügen und die Wahrscheinlichkeit, dass die Belegschaft ausschließlich aus Frühaufstehern bzw. Langschläfern besteht, ziemlich gering ist. Somit sollte sich meist eine gesunde Mischung finden lassen, um eine angemessene Besetzung der Geschäftsräume zu gewährleisten.

Vorteile flexibler Arbeitszeitmodelle

Ihr möchtet, dass Eure Mitarbeiter ein gewisses Maß an Selbstständigkeit an den Tag legen, warum überlasst Ihr ihnen nicht auch die selbstständige Einteilung ihrer Arbeitszeit? Solche Arbeitszeitmodelle erhöhen dabei nicht nur die Flexibilität im Job, sondern auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das eine gesteigerte Work-Life-Balance zu einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit führt, ist kein Geheimnis.

Wo wir gerade bei Geheimnissen sind, liebe Arbeitgeber, ob Ihr es glaubt oder nicht, aber Eure Angestellten unterhalten sich mit Ihrer Familie und Freunden und nicht zuletzt stellen flexible Arbeitszeiten einen großen Anteil dieser Gespräche dar. Spricht sich herum, dass Ihr Euch für flexible Arbeitszeitmodelle stark macht, profitiert Ihr praktisch von kostenloser Mitarbeiterempfehlung und steigert somit Eure Arbeitgeberattraktivität.

Ihr seid Euch dennoch nicht sicher, ob diese Arbeitszeitgestaltung etwas für Euch ist? Probiert es aus! Führt für einen Zeitraum von ein bis drei Monaten eine flexible Regelung ein, lasst Eure Teams die Einteilung eigenständig übernehmen. Nach Ablauf der Zeit bietet sich eine ausgiebige Analyse diverser Faktoren an, um zu ermitteln wie sich das neue Arbeitszeitmodell auf die Besetzung der Geschäftsräume, die Qualität der Arbeit und die Mitarbeiterzufriedenheit ausgewirkt hat und hilft bei der Entscheidung, ob sich ein solches Modell auch für Euch eignet.

FAZIT

Arbeitszeitgestaltung und mobiles Arbeiten werden bei Searchtalent ganz groß geschrieben. Egal ob in Voll- oder Teilzeit, ob fünf Tage die Woche im Büro oder fast ausschließlich von Zuhause aus, ob Frühaufsteher oder Langschläfer, bei uns erhält jeder die Möglichkeit, sich seine ganz persönliche Work-Life-Balance zu schaffen, um nach eben dieser zu arbeiten und zu leben. Ob unser Weg auch Eurer sein kann, wisst Ihr nur, wenn Ihr es versucht!

Über unseren Autor

Tom Lippkow Searchtalent

Tom Lippkow | Recuiter von Searchtalent 

Tom ist seit einiger Zeit als Recruiter für Searchtalent tätig und nimmt an lokalen Recruiting- und HR-Events teil. Seine Erkenntnisse über branchenrelevante Themen fasst er für den Blog in informative Beiträge zusammen. Sein Fokus als Recruiter – das Entdecken und Unterstützen von Potential, das sich erst in der optimal zugeordneten Position richtig entfalten kann.

weitere interessante Beiträge lesen:

Searchtalent-bunter-lebenslauf
Recruiter Stories: Wie bunt darf ein Lebenslauf sein?
searchtalent-benefits-foto-elisa-busz
Searchtalent Benefits – arbeiten in einem einzigartigen Berliner StartUp

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.