Reverse Recruiting in der Definition

was ist Reverse Recruiting Definition

Reverse Recruiting - Beim Bewerber bewerben

Seit längerer Zeit ein Trend – das Reverse Recruiting als die neue Zukunft der Personalbeschaffung! Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff und was sollte man über diesen Recruiting Trend wissen? Die wichtigsten Infos zum Reverse Recruiting möchten wir heute im Überblick zeigen.

was ist Reverse Recruiting Definition

Zwischen Kulturwandel und Digitalisierung stehen Unternehmen den Herausforderungen einer stetigen Veränderung gegenüber. Kein Wunder also, dass sich auch Recruitingprozesse immer wieder neu anpassen müssen. Schon seit Längerem wird in vielen Branchen um die passenden Kandidaten regelrecht gekämpft (Stichwort: War for Talents). Auch aus diesem Grund sollen Strategien, wie das Employer Branding, Unternehmen attraktiver machen und das Arbeitgeberimage positiv beeinflussen. Der Trend entwickelt sich sogar dahin, dass sich der Arbeitgeber beim Bewerber bewirbt – und genau an dieser Stelle sprechen wir von Reverse Recruiting.

Was ist Reverse Recruiting?

Reverse Recruiting Definition

Reverse Recruiting bedeutet, dass sich ein Unternehmen aktiv beim Bewerber bewirbt. Tatsächlich ist dieser Recruiting Trend sehr erfolgreich und vielversprechend. Bei dieser Strategie sucht man gezielt nach geeigneten Kandidaten, um sie anschließend proaktiv zu kontaktieren. Diese können dann selbst entscheiden, ob das Jobangebot für sie interessant ist oder eben nicht.

Der Unterschied zwischen Active Sourcing und Reverse Recruiting

Reverse Recruiting sollte in keinem Fall mit Active Sourcing oder jeglicher Art von Abwerbung verwechselt werden. Der Unterschied – beim Reverse Recruiting steht der Arbeitgeber deutlich unter dem Arbeitnehmer. Es gibt mittlerweile auch eigene Plattformen, die sich auf dieses Prinzip spezialisiert haben. Ein Beispiel hierfür ist Instaffo.

Bei der Kontaktaufnahme sollte man stets darauf achten, dass eine Einwilligung vorliegt. Mehr dazu lässt sich in den Richtlinien der DSGVO finden. Ausführlichere Infos dazu zeigt auch der folgende Beitrag.

DSGVO Recruiting Datenpool
DSGVO – Alles was Recruiter wissen sollten!

Die Vorteile von Reverse Recruiting

In Zeiten von Fachkräftemangel und dem War for Talents sprechen die Vorteile der direkten Bewerberansprache für sich. Die Chancen, auf diese Weise passenden Kandidaten für sich zu gewinnen, ist deutlich höher. Besonders jüngere Generationen, wie GenZ fühlen sich oft von Reverse Recruiting angesprochen. Eigeninitiative lohnt sich!

Worauf sollte man beim Reverse Recruiting achten?

Der neue Recruiting Trend weist ähnliche Herausforderungen, wie das Active Sourcing auf. Darauf sollte man unbedingt achten:

  • Keine Standard-Mails verschicken, sondern individuell und persönlich kommunizieren
  • Der erste Eindruck ist enorm wichtig
  • Das Anliegen klar und unkompliziert kommunizieren
  • Überprüfen des Wordings, inklusive der Rechtschreibung und Grammatik
  • Ausreichende Vorab-Recherche über die Kandidaten, um diese Kenntnisse für die Kommunikation zu nutzen

FAZIT

Natürlich muss man auch beim Reverse Recruiting viel Zeit investieren. Doch letztendlich ist es eine Entscheidung – unzählige Bewerbungen sichten oder gezielt mit potentiell passenden Kandidaten in Kontakt treten. Betrachtet man die aktuellen Umstände auf dem Jobmarkt, wirkt sich der Trend nachweislich positiv auf das eigene Recruiting aus. Man sollte dem Reverse Recruiting also durchaus eine Chance geben.

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