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Job Crafting – Ich mach mir meinen Traumjob!

So funktioniert Job Crafting

Keine Motivation für die Arbeit? Gestalte die Arbeit, die Dich motiviert, einfach selbst. Wie das geht? Die Antwort lautet Job Crafting. Was Job Crafting genau ist und wie Du es für Dich nutzen kannst, zeigen wir Dir in diesem Beitrag.

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Was ist Job Crafting?

Im Ansatz entstand das Job Crafting unter dem folgenden Grundsatz: “Menschen sollen nicht zur Arbeit motiviert werden, sondern sollten selbst ihre eigene Arbeit aktiv und motiviert gestalten.“ Job Crafting ist also eine Methode, bei der man seine eigene Arbeit aktiv und individuell gestaltet. Arbeitnehmer versuchen dabei aus eigener innerer Motivation ihren Arbeitsalltag selbstständig anzupassen und zu verbessern.

Job Crafting Definition:

Job Crafting ist ein Konzept aus der Organisationspsychologie, bei der man eigenständig Anpassungen an seinem Job vornimmt, so dass die Arbeit seiner persönlichen Motivation und seinen eigenen Stärken entspricht. Ziel ist es die Zufriedenheit zu steigern und damit die Organisationskultur zu optimieren. So werden eigene Ziele und Unternehmensziele zusammengeführt.

Wie funktioniert Job Crafting?

Nicht selten entsteht Job Crafting ganz von selbst, ohne das wir von diesem Begriff je gehört haben. Menschen versuchen ihren Job zu optimieren, um so mehr Freude im Arbeitsalltag zu empfinden. Wer Job Crafting bewusst umsetzen möchte, kann aber auch auf Konzept der Methode zurückgreifen.

Das Konzept Job Crafting

1. Veränderung der Aufgaben

Als erstes wird der Fokus auf die eigenen Aufgaben gelegt. Hierbei macht man sich um die Verschiebung, die Hinzufügung oder das Weglassen seiner Aufgaben Gedanken. Wann will man welche Aufgabe umsetzen? Was macht man besonders gerne, was weniger? Es gibt an dieser Stelle viele Möglichkeiten der Optimierung.

2. Veränderung der Arbeitsbeziehungen und des Umfeldes

Um sich wirklich wohl zu fühlen, müssen die Beziehungen zu den Kollegen und das Arbeitsumfeld stimmen. Man tauscht sich regelmäßig aus und tritt in Interaktion, man sollte sich also überlegen, wie man das Verhältnis zu Kollegen und Chefs verbessern kann. Was kann ich bieten, um im Gegenzug Unterstützung zu erhalten? Dabei stellt sich auch die Frage, mit wem kann man am besten zusammenarbeiten und mit wem weniger gut. Neben diesen Beziehungen ist auch das Arbeitsumfeld sehr wichtig. Schon eine einfache Umgestaltung des Schreibtischs kann zu mehr Motivation führen.

3. Veränderung der inneren Einstellung

Ganz wichtig ist am Ende die eigene Einstellung zur Arbeit und zum Job. Man muss hier umdenken und seinen Blick aktiv verändern. Wie wirkt mein Beitrag auf das große Ganze, hat mein Tun einen Sinn und wie erreiche ich mehr Sinnhaftigkeit? Was macht mich zufrieden und was stört mich am meisten? Wer sich selbst kennenlernt, lernt auch seine Bedürfnisse kennen. Mit der Zeit wird die Arbeit dann zu einer ganz persönlichen Mission. Alles eine Frage der Einstellung.

Die Vorteile von Job Crafting

  • Arbeit wird persönlich und motivierend gestaltet
  • Arbeit mit mehr Freude und Effektivität
  • Besseres Employer Branding
  • Mehr Eigenverantwortung und Struktur im Arbeitsalltag
  • Ausbau von persönlichen Stärken und Beziehungen
  • Besseres Arbeitsklima
  • Höhere Mitarbeiterzufriedenheit

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