4 Wege der Recruiting-Zukunft

Der Blick nach vorne - digital, analytisch und innovativ!

Das Recruiting der Zukunft – oft wird in Fachkreisen darüber gesprochen und geurteilt, manches ist noch Vision, einiges ist bereits Realität geworden. 

Wie viele Branchen entwickelt sich auch das Personalmanagement unter dem Fortschritt der Digitalisierung stetig weiter. Auch aktuell wird von vielen Seiten an technischen Innovationen für die Personalsuche gearbeitet. Welche Möglichkeiten die digitalen Headhunting-Lösungen bieten, zeigen wir Ihnen jetzt mit den 4 Wegen der Recruiting-Zukunft.

Recruiting-zukunft

Jobbörsen - damals, heute und auch morgen

Der Recruiting-Markt ist seither eng mit den Online-Jobbörsen verbunden. Entwickeln sich die Jobbörsen, entwickelt sich auch das Headhunting weiter – dieser Weg ist der Recruiting-Zukunft quasi vorbestimmt. Ein Beispiel hierfür ist das neue Google for Jobs, welches seit Juni 2017 auf dem US-Markt existiert.

Google for Jobs nutzt eine neue Taxonomie, die bei der Suche nicht nur Jobtitel, sondern auch den gesamten Content der Stellenanzeige ausliest und zudem anders lautende Jobtitel erkennt und verknüpft. Dieses Prinzip eröffnet auch für die HR-Branche neue Dimensionen.

Laut eigenen Aussagen hat das System von Google eine ausnahmslose Treffsicherheit! Fakt ist, dass die Google-Jobbörse derzeit das größte Volumen an Stellen anzeigt. Diese Form der neuartigen Jobbörsen bietet ebenfalls Chancen im Recruiting – wer hier um eine gute Platzierung kämpft, wird auch eher zum Erfolg kommen. Dieser Aspekt wird in der Recruiting-Zukunft immer wichtiger werden.

Big Data - Analyse mit Erfolg

Die meisten Menschen zeigen sich durch das Netz transparent. Auf den verschiedensten sozialen Plattformen sagt jeder Like der Nutzer mehr als Worte, um genauer zu sein – unsere Aktivitäten im Internet geben ein aussagekräftiges Gesamtbild von uns wieder. Wie gut man uns einschätzen kann, zeigt auch die folgende Grafik, die auf den Daten der Kulturzeitschrift Das Magazin beruht.

  • 10 FB-Likes sagen mehr als die Einschätzung
  • 70 FB-Likes sagen mehr als die Einschätzung
  • 150 FB-Likes sagen mehr als die Einschätzung
  • 300 FB-Likes sagen mehr als die Einschätzung
  • eines Kollegen
  • eines Freundes
  • der Eltern
  • des Partners

Mithilfe solcher Daten können Personen eingeschätzt und analysiert werden. Eine Möglichkeit der Analyse bietet z.B. ein psychometrisches Verfahren, welches als Ocean-Methode bekannt ist. Bei dieser Methode ist es möglich jeden Mensch anhand von fünf Persönlichkeitsdimensionen (Big Five) zu beurteilen: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, Extraversion und Neurotizismus (Verletzlichkeit).

Wird nun eine große Menge von Daten aus verschiedenen Bereichen gespeichert, verarbeitet und ausgewertet, spricht man von Big Data.

Beim Recruiting mit Big Data ist es möglich nach passenden Kandidaten zu suchen und deren Wechselbereitschaft in Erfahrung zu bringen. Durch diese Technik und unter Berücksichtigung der Analysen kommen so Arbeitnehmer und Unternehmen mit hohen Übereinstimmungen zusammen.

Marketing und Bewerbertracking - der Weg ist das Ziel

Ein weiterer Weg der Recruiting-Zukunft ist das Bewerbertracking.

Marketing macht es vor – über Cookies identifizieren und Informationen über das Nutzerverhalten sammeln. Das geht auch bei potentiellen Bewerbern! Beim Active Sourcing können identifiziere Personen schnell auf die eigene Webseite getrackt werden.

Der Vorteil – bei Bewerbern, die erstmalig ablehnen, besteht unter Umständen später immer noch die Chance auf Interesse. Besucht der potentielle Kandidat erneut den Karrierebereich der Webseite, so kann dies eine erhöhte Wechselbereitschaft anzeigen. Verschiedensten Formes des Marektings bieten daher auch Möglichkeiten für die Recruiting-Zukunft.

Der Bot und der Recruiter - das Team der Recruiting-Zukunft

Ein innovatives Recruiting-System mit Künstlicher Intelligenz – mehr als nur eine Vorstellung. Die analytischen Softwares werden immer perfekter bei der Suche nach passenden Bewerbern. Social Bots sind bereits in der Lage mit den Kandidaten eine Art Vorkommunikation zu führen oder diese in den Weiten des Webs zu filtern und zu analysieren. Was bedeutet das für die Recruiting-Zukunft? Wird die KI den Job des Recruiters übernehmen?

Die Digitalisierung erfordert eine stetige Weiterentwicklung und daher ist die Optimierung des Headhuntings unerlässlich. Personalmanagement und die Rekrutierung neuer Mitarbeiter ist ein komplexer Fachbereich, der nicht nur einem Weg in die Zukunft folgen wird.

Für eine ausgewogene Zukunft des Recruitings sollten Mensch und Maschine auch weiterhin zusammen arbeiten. Wenn man beide Instanzen mit den Möglichkeiten von Big Data-Analysen, dem perfektem Tracking und modernen Jobbörsen zusammenführt, hat man vielleicht eine Vorstellung, wie die Recruiting-Zukunft aussehn wird. Innovative Ansätze gibt es dazu bereits jetzt!

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