Studie: So muss Social Media für Personalmarketing genutzt werden

Studie Social Media für Personalmarketing

Neue Erkenntnisse über Social Media und Personalmarketing

Welchen Erfolg hat Social Media für Personalmarketing, Recruiting und Arbeitgeberimage? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Hochschule RheinMain in Kooperation mit Talential und dem personalmarketing2null-Blog schon seit einigen Jahren. Aktuell wurde nun die fünfte Social Media Personalmarketing Studie veröffentlicht, an der sowohl Studenten, als auch Fach- und Führungskräfte teilgenommen haben. Welche Erkenntnisse die neue Studie für Personaler bereit hält, zeigt dieser Beitrag.

Studie Social Media für Personalmarketing

Social Media für Personalmarketing nutzen

Die gewonnen Erkenntnisse der Social Media Personalmarketing Studie 2018 geben Aufschluss über die Wichtigkeit der Sozialen Medien für das Personalwesen, zeigen im Vergleich zu den Vorjahren aktuelle Entwicklungen und lassen Theorien für die Zukunft zu. Das besondere an der Studie ist die Gegenüberstellung von Unternehmens- und Bewerberseite, welche nicht nur eindimensional in diesem Jahr, sondern auch im Vergleich zu den Vorjahren ausgewertet werden kann. Was die Studie im Kern aussagt, haben wir hier zusammengefasst.

Erkenntnis 1

Social Media ist etabliert, aber für Unternehmen nicht das Wichtigste.

Die Nutzung von Social Media im Bereich Personalmarketing ist bereit etabliert, wird jedoch von Unternehmen nicht als der goldene Schlüssel zum Erfolg gesehen. Nicht zuletzt aus diesem Grund, wird Social Media zwar angenommen, jedoch nur schleppend ausgebaut. Das Fatale – wer soziale Kanäle nicht richtig nutzen kann, wird auch nur eine geringe Chance auf Erfolg haben. Social Media darf nicht einfach nur genutzt werden. Die Inhalte müssen stimmen und auf die Zielgruppe abgestimmt sein, um mit einem gezielten Maßnahmen-Mix höhere Effizienz zu erreichen. Kurzum – wenn Social Media, dann bitte richtig!

Erkenntnis 2

Bilddominierte Portale werden immer häufiger genutzt.

Eine wichtige Frage ist, wo sich die eigene Zielgruppe im Netz aufhält und wo sich Unternehmen schlussfolgernd platzieren. Im Vergleich zum Jahr 2016 hat besonders die Nutzung von bilddominierten Portalen stark zugenommen, dazu zählen Instagram, Pinterest und Snapchat. Job-Plattformen, wie Xing oder LinkedIn werden dabei wesentlich häufiger von Fach- und Führungskräften genutzt, als von Studenten. Am Ende führt dies dazu, dass Employer Branding und Active Sourcing Maßnahmen oft nicht bei potentiellen Kandidaten ankommen oder einfach nicht wahrgenommen werden.

Die folgenden Grafiken zeigen, wo sich Studenten, sowie Fach- und Führungskräfte im Netz aufhalten. Hierbei wurde jedoch nicht zwischen privaten und beruflichen Nutzen unterschieden. Im Vergleich dazu, wird dargestellt, auf welchen Kanälen sich Unternehmen derzeit platzieren.

Social Media Nutzung Fachkräfte Führungskräfte

Quelle: Hochschule RheinMain 

Social Media Nutzung Studenten

Quelle: Hochschule RheinMain 

Social Media Nutzung UnternehmenQuelle: Hochschule RheinMain 

Erkenntnis 3

Weiterentwicklung der Kandidatenansprache, jedoch Skepsis gegenüber KI & Technologie.

Das Bewusstsein Kandidaten auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen eine gute Candidate Experience zu bieten steigt weiterhin an. Dabei steht besonders die optimale Bewerberansprache im Fokus. Die Umsetzung der genannten Punkte ist jedoch für viele Unternehmen schwer. Veränderungen kommen darüber hinaus auch durch die stetige Digitalisierung von Recruiting-Prozessen. Während Unternehmen sich immer mehr auf neue Technologien beim Recruiting einlassen, bleiben Kandidaten gegenüber KI und Chatbots eher skeptisch.

Weitere Infos zur Studie – Social Media Personalmarketing Studie 2018

FAZIT

In Sachen Social Media gibt es nun einiges mehr zu beachten. In vielen Fällen lohnt es sich mit dem Trend zu gehen und das Unternehmen auf weiteren Kanälen zu präsentieren. Doch Achtung – wer bereits mit vorhandenen Social Media Plattformen keinen optimalen Auftritt erzielen kann, sollte sich zunächst um die existenten Kanäle intensiv kümmern. Die Studie zeigt deutlich, dass es seitens der Unternehmen noch viele Hindernisse gibt. Wer Social Media für Personalmarketing nutzen will, muss immer am Ball bleiben. Es empfiehlt sich bestehende Kanäle zu optimieren und dann auf den passenden Social Media-Plattformen zu expandieren. Die Zielgruppe sollte hierbei nie aus den Augen gelassen werden.

Mit einem Blick auf die Zukunft, wünschen wir auch weiterhin viel Erfolg beim Recruiting.

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