Studie: Recruiting Deutschland – Erfolge messen

Recruiting Deutschland Erfolge messen

Studie: Wie Unternehmen den Erfolg ihres Recruitings messen

So funktioniert Recruiting in Deutschland! Eine neue Studie von StepStone zeigt uns interessante Kennzahlen aus der deutschen Recruiting-Welt.  Rund 20.000 Führungs- und Fachkräfte und etwa 3.500 Recruiter nahmen im zweiten Quartal 2017 an der Online-Befragung von StepStone teil. Die Ergebnisse liefern dabei vor allem Auskunft über Erfolgsfaktoren der modernen Personalbeschaffung.

Wie effizient Unternehmen ihr Recruiting auswerten und welche Kennzahlen dabei am wichtigsten sind, erfahren Sie im letzten Teil unserer Reihe Recruiting Deutschland – Erfolge messen.

Die komplette Reihe Recruiting Deutschland:

Teil 1: Recruiting Deutschland – Unternehmen auf der Suche

Teil 2: Recruiting Deutschland – Unsere Stellenanzeigen

Teil 3: Recruiting Deutschland – Der Rekrutierungsprozess

Teil 4: Recruiting Deutschland – Bewerberauswahl

Recruiting Deutschland Erfolge messen

Recruiting Deutschland - Erfolge messen

Das Evaluieren des unternehmenseigenen Recruitings dient der Erfolgskontrolle. Wer Daten über die Personalsuche auswertet, kann Schlüsse ziehen und Prozesse effektiv bewerten und verbessern. Bei dem datenbasierten Recruiting wird dabei oft an komplizierte Methoden oder Big Data gedacht. Diese Ansicht trägt sicher auch dazu bei, dass nur jedes zweite Unternehmen aktuell die Erfolgskennzahlen ihrer Rekrutierungen misst.

Unternehmen, die Erfolgskennzahlen auswerten
47%

Das Versäumnis kann schnell zum unkalkulierbaren Risiko werden. Die Key Performance Indikatoren (KPI) dokumentieren den Erfolg von Maßnahmen und zeigen wie effizient, kostenintensiv oder zeitaufwendig Ihr Recruiting wirklich ist. Bevor man Erfolge messen kann, ist es zunächst notwendig, eine zuverlässige Zahlenbasis aufzubauen, um seine Maßnahmen beurteilen zu können.

Wichtige KPI beim Recruiting

Time-to-Hire

Durchschnittliche Zeit zwischen Stellenausschreibung und Vertragsunterzeichnung

Cost-per-Hire

Durchschnittliche Kosten der Rekrutierung pro Anstellung

Anzahl der geführten Interviews

nach Rekrutierungskanal/ konkreter Plattform

Durchschnittlicher Zeitaufwand pro Anstellung

nach Rekrutierungskanal

Anteil von Kandidaten, die den Bewerbungsprozess abbrechen

Bearbeitungsdauer der Bewerbungen

Aufgeteilt in Prozessschritte

Anzahl der Bewerbungen

nach Rekrutierungskanal/ konkreter Plattform

Anzahl der Anstellungen

auf der Karrierewebseite des Unternehmens

Anzahl abgelehnter Verträge

Herkunft der Besucher

auf der Karrierewebseite des Unternehmens

Generell messen Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern ihre KPI mit höherer Wahrscheinlichkeit. Dabei wird am häufigsten die Anzahl der Bewerbungen nach den entsprechenden Rekrutierungskanälen betrachtet. Auch Time-to-Hire  spielt hier eine übergeordnete Rolle. Im Vergleich wird jedoch klar, dass die einzelnen KPI nur geringfügig in Betracht gezogen werden. Ein Gesamtbild aller Aspekte wird also in den seltensten Fällen bewertet.

Erfolge messen und nutzen

Fazit – Es lohnt sich seine KPI zu analysieren! Erfolge messen bedeutet Kontrolle für den Recruiter und damit auch eine stetige Verbesserung seiner Ergebnisse. Wer Effizienzen misst spart Kosten und Zeit und kann dabei die Personalsuche optimieren. Die bereits genannten Kennzahlen können dabei helfen.

Der Schritt zur Erfolgsmessung lohnt sich in jedem Fall.

Quelle: StepStone Studie

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