Studie: Arbeitgeberimage beeinflusst nicht nur Bewerber

Studie Arbeitgeberimage beinflusst Kaufverhalten

Arbeitgeberimage hat Einfluss auf das Kaufverhalten

Wer bislang glaubte, dass das Arbeitgeberimage nur im Punkto Recruiting und HR wichtig wäre, hat sich geirrt. Eine neue Studie zeigt, dass das Image einer Arbeitgebermarke erheblichen Einfluss auf das Kaufverhalten der Zielgruppe hat. Was das genau in Zahlen bedeutet und wie wichtig Employer Branding mittlerweile auch außerhalb des Personalsektors ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Studie Arbeitgeberimage beinflusst Kaufverhalten

Anlässlich der kommenden Recruiting Convent 2018 (6. und 7. Juni 2018) hat TERRITORY EMBRACE den Zusammenhang von Arbeitgeberimage und Kaufverhalten deutscher Konsumenten, im Rahmen einer Studie, genauer untersucht. In Zusammenarbeit mit dem Marktfoschungsinstitut Innofact nahmen dazu 1.013 Personen im Alter von 18-69 Jahren an einer Online-Befragung teil. Das Ergebnis – Das Image der Arbeitgebermarke hat einen hohen Einfluss auf das Kaufverhalten der Konsumenten!

So reagieren die Befragten auf ein schlechtes Arbeitgeberimage:

Ich würde die Produkte der Firma ablehnen.

60%

Ich würde die Produkte der Firma ablehnen,

wenn ich wüsste, dass es sich um einen schlechten Arbeitgeber handelt.

24%

Im Umkehrschluss kann ein positives Arbeitgeberimage auch Vorteile auf dem Markt verschaffen. Wer seine Mitarbeiter gut behandelt, ist auch für die Zielgruppe wesentlich interessanter.

So reagieren die Befragten auf ein gutes Arbeitgeberimage:

Ich würde die Produkte der Firma häufiger kaufen.

67%

Ein gutes oder auch schlechtes Arbeitgeberimage hat also mittlerweile auch Auswirkungen auf den Umsatz und den Unternehmenserfolg. Besonders Zielgruppen mit hohem Gehalt und Bildungsgrad, legen Wert auf den Ruf der Arbeitgebermarke bei einer Kaufentscheidung.

Dieses Verhalten ist wahrscheinlich generell auf den Überfluss von Konsumgütern zurückzuführen. Besonders im digitalen Zeiten ist es uns möglich immer und überall zu Kaufen, zudem ist alles miteinander vergleichbar. Der Einzelhandel und auch das Internet bieten eben die Qual der Wahl. Nicht immer muss hier der Preis ausschlaggebend sein. Die aktuelle Studie zeigt, dass nun auch das Arbeitgeberimage zum Vergleichskriterium in einem breiten und ebenso tiefen Spektrum an Leistungen und Waren geworden ist.

Wenn man diese Ergebnisse betrachtet, versteht man das Employer Branding abermals auf verschiedenen Ebenen an Bedeutung gewinnt. Wer zufriedene Mitarbeiter beschäftigt und das auch nach Außen kommuniziert, hat in jedem Fall schon Punkte bei seiner Zielgruppe gesammelt. Auch hier lohnt es sich, wenn Personaler mit der Marketingabteilung zusammen arbeiten.

Mehr Informationen zum Thema Employer Branding und weitere aktuelle Studien finden Sie auch in den folgenden Beiträgen:

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