So wichtig ist Social Media für gutes Employer Branding

Employer Branding Social Media

Warum Social Media für die Mitarbeitergewinnung immer wichtig wird

Employer Branding gewinnt zunehmend an Bedeutung – so liest man es schon seit Jahren in Fachartikeln, aber auch in aktuellen Publikationen. Ein absolutes Understatement! Employer Branding gewinnt nicht zunehmend an Bedeutung – es ist für Unternehmen inzwischen ein etablierter und gewichtiger Baustein ihres Recruitings. Wer sich mit dem Thema Employer Branding befasst, kommt dabei um Social Media nicht herum. Social Media Managerin Katja Brauchle erklärt daher in diesem Gastbeitrag die Bedeutung von sozialen Netzwerken im Recruitingprozess.

Employer Branding Social Media

Soziale Netzwerke gehören in Zeiten der Digitalisierung unabdingbar dazu. Denn nicht nur die künftigen Arbeitnehmer der sogenannten Generation Z sind im Internet zu Hause, auch diejenigen, die seit einigen Jahren fest im Beruf stehen und derzeit heiß umkämpfte Kandidaten sind, kennen sich im World Wide Web bestens aus. Millennials möchten sich vorab ein umfassendes Bild ihres möglichen neuen Arbeitgebers machen und wer dann nicht auf Social Media zu finden ist, ist schnell abgeschlagen.

Es gäbe aber gar keine relevanten Themen, argumentieren manche Unternehmen. Das ist unter Garantie und in fast allen Fällen aber nicht wahr. Sie müssen nicht Ihr Produkt von vorn bis hinten auseinander nehmen und jeden Tag einen anderen (langweiligen) technischen Fakt auf Facebook präsentieren.

Der Unterschied - Eigene Website und Social Media

Auf Ihrer Website können Sie all die wichtigen Fakten darstellen, nüchterne Zahlen präsentieren und zeigen, welche Produkte und Leistungen Ihr Unternehmen anbietet. Auf Social Media ist das aber weit weniger wichtig – klar, wenn Sie eine tolle Stelle zu besetzen haben, können Sie auch eine Job-Ad posten. Natürlich darf auch die ein oder andere Produktvorstellung auf Ihrer Timeline erscheinen. Das sollte aber nicht der Hauptinhalt Ihrer sozialen Auftritte sein.

Zeigen Sie die Menschen, die Ihr Unternehmen zu dem machen, was es ist. Zeigen Sie ganz klar, warum Ihr Unternehmen ein besserer Arbeitgeber ist, als der Konkurrent zwei Kilometer weiter.

So funktioniert Employer Branding in den sozialen Medien

Besonders junge Talente möchten bei „hippen“ Firmen arbeiten. Es geht ihnen nicht mehr nur darum, einfach einen sicheren Job zu haben und im Idealfall spannende Tätigkeit auszuüben. Sie wissen genau, dass sie fünf Tage die Woche mindestens acht Stunden mit ihrer Arbeit verbringen – da soll diese Zeit auch mit Sinn gefüllt sein. Neben dem Ernst der Sache darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Sie möchten keine reine Beschreibung ihrer künftigen Tätigkeit mehr, sondern interessieren sich auch für Benefits und das Team.

Employer Branding Social Media Mitarbeiter

Berichten Sie von Ihren Mitarbeitern. Hat jemand ein außergewöhnliches Hobby? Warum nicht dazu mal ein kurzes Posting?

Genau das sind Themen, die Sie als Unternehmer gut auf Ihren Social Media Kanälen präsentieren sollten. Schauen Sie einfach mal über den Tellerrand.

Employer Branding Social Media Homeoffice

Bei Ihnen kann jeder einmal die Woche flexibel ins Home Office oder auch am See arbeiten? Stellen Sie es heraus.

Employer Branding Social Media Kaffee

Ihr Kaffee schmeckt besser als beim Italiener um die Ecke? Ein schönes Bild, ein kurzer Text, mehr braucht es gar nicht.

Die Chance, über die sozialen Medien passende Talente zu finden, ist hoch und ein gepflegter Auftritt mit spannenden Posts kann das Zünglein an der Waage sein.

Personalmarketing auf allen Kanälen?

Nicht selten trifft man in Chefetagen auch auf die Sorge, jeden einzelnen Social Media Kanal bedienen zu müssen, sobald einmal damit angefangen wurde. Dem ist absolut nicht so! Sie müssen nicht alle Kanäle, von Facebook, Twitter, Instagram bis hin zu LinkedIn bespielen.

Definieren Sie Ihre Zielgruppe genau und ermitteln Sie, auf welchen Plattformen sie sich tummeln. Oftmals werden das die professionellen Plattformen Xing und LinkedIn sein, aber auch Instagram wird zielgruppen-übergreifend immer wichtiger. Trotz entgegengesetzter Behauptungen ist auch Facebook nach wie vor ein wichtiger Kanal, der immer noch wächst.

Wichtig dabei: Posten Sie nicht auf allen Kanälen den gleichen Content. Befassen Sie sich vorab damit, was Ihre Zielgruppe auf den jeweiligen Plattformen macht und gestalten Sie Ihre Inhalte entsprechend.

FAZIT

Haben Sie keine Angst vor Social Media, sondern nehmen Sie es offensiv in Angriff, falls es in Ihrem Unternehmen dazu noch keine Strategie gibt. Bauen Sie hierbei aber bitte nicht auf bereits vorhandenes Personal, welches sich womöglich nur oberflächlich auskennt. Denn bei allen Vorteilen, die soziale Medien bieten, gibt es auch reichlich Fallstricke zu beachten. Ein Social Media Experte ist hier die richtige Wahl, um Ihr Employer Branding optimal zu fördern.

Über unsere Gastautorin

Katja Brauchle Gastautorin Searchtalent
Katja Brauchle
Content & Social Media Managerin

Katja Brauchle hat einen Master in Europäischer Ethnologie von der LMU München. Seit vielen Jahren in den Bereichen Online-Marketing und Kommunikation tätig, arbeitet Sie derzeit als Content Social Media Manager bei PNM. Recruiting. Consulting., einer Recruiting-Agentur im Herzen Ulms. Hier kümmert Sie sich um die sozialen Kanäle, die Website und den Corporate Blog. Wenn Sie nicht gerade Zeit im Büro oder am heimischen Schreibtisch verbringt, engagiert Sie sich ehrenamtlich in der KZ-Gedenkstätte Ulm.

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