5 Grundsätze für die optimale Employer Branding Strategie

Employer Branding Strategie

Wer diese 5 Tipps beachtet, wird besseres Employer Branding betreiben

Employer Branding – wir alle wissen längst, welche Bedeutung von diesem Wort ausgeht. Zwischen etlichen Recruiting-Herausforderungen, scheint die neue Art von Personalmarketing der Schlüssel zum Erfolg zu sein. Die Kunst ist es dabei nicht nur neue Mitarbeiter zu zu begeistern, sondern auch auf lange Sicht im Unternehmen zu halten. Wie genau das mit den richtigen Grundsätzen gelingt, möchten wir jetzt zeigen.

Employer Branding Strategie

Eine Studie des Gallup-Instituts bestätigt, dass sich 85% der Arbeitnehmer nicht mit ihren eigenen Arbeitgeber identifizieren können und keine emotionale Bindung zum Unternehmen haben.

Man kann sich schnell denken, was passiert, wenn genau diese 85% ein attraktives Jobangebot von anderen Firmen bekommen.

Genau aus solchen Gründen hat Employer Branding in unserer heutigen Gesellschaft stark an Bedeutung gewonnen. Wer eine attraktive Arbeitgebermarke präsentiert und auch lebt, kann seine Mitarbeiter glücklich machen und so auch auf lange Zeit binden. Viele Unternehmen haben sich bereits mit dem Thema Employer Branding auseinandergesetzt. Oft fehlt aber die richtige Strategie oder das geeignete Personal für die Umsetzung. Wir wollen daher erklären, wie man für eine gelungene Employer Branding Strategie ansetzen muss.

1. Wissen wie die Unternehmenskultur aussieht

Wer passendes Employer Branding kommunizieren will, muss genau wissen wie die Unternehmenskultur aussieht und auch, welche Benefits geboten werden. Vor allem der Chef muss die eigene Kultur in der Firma vorleben und an seine Mitarbeiter weitergeben. Auf der eigenen Unternehmenskultur baut die Arbeitgebermarke auf, die später präsentiert werden soll. Vorab empfiehlt es sich also die eigene Kultur konkret zu definieren. Dazu gehört auch alle Stärken und Schwächen des Betriebsklimas genau zu kennen. Mit der Positionierung der Arbeitgebermarke, wird dann ein zentrales Versprechen für Mitarbeiter (egal ob bestehend oder potentiell) entwickelt. Das wichtigste hier – immer authentisch bleiben.

2. Wer setzt das Employer Branding um?

Wenn es um die Frage geht, wer eine Employer Branding Strategie umsetzt, sollte sich über den Sinn der Sache im Klarem sein. EB ist nichts anderes als Personalmarketing und daher sollten sowohl Personaler, als auch Marketing-Experten bei der Umsetzung dabei sein.

Rolle der Personaler:

  • Erfassung und Umsetzung der Arbeitgebermarke im Unternehmen
  • Förderung der Mitarbeiterbindung mit positiver Verstärkung und ohne Zwang
  • Förderung der Mitarbeitergewinnung
  • Steigern Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen

Rolle des Marketings:

  • Präsentieren die Arbeitgebermarke auf Basis der Unternehmenskultur in der Öffentlichkeit
  • Planen Strategie und Kommunikation, sowohl online, als auch offline

Beide Instanzen ergänzen sich als eine bereichsübergreifende Schnittstelle im Unternehmen. Hier tut jeder das, was er am Besten kann.

3. Die Mitarbeiter ins Employer Branding einbeziehen

Obwohl es im Kern um die eigenen Mitarbeiter geht, werden diese im Prozess oft vergessen. Am besten fragt man die Kollegen mal selbst, wie sie die Unternehmenskultur leben und erleben. Hier sollte immer ein Dialog herrschen, um so auch auf lange Sicht die Zufriedenheit zu steigern und die Identifikation zu stärken. Durch die Einbindung kann ein Mitarbeiter schnell auf freiwiliger Basis zum Fürsprecher der Arbeitgebermarke werden.

4. Anders sein als andere

Auch in Sachen Employer Branding kann man schon zahlreiche Klischees bedienen. Hier sollte man versuchen anders als der Einheitsbrei zu kommunizieren.

Wir alle haben schon das Foto vom übertrieben glücklichen Mitarbeiter gesehen, der lächelnd am Schreibtisch sitzt, als ob man Feenstaub auf seinen Arbeitsrechner gestreut hätte. Dazu gibt es dann noch ein generisches Versprechen, welches man schon X-Mal gelesen hat.

Wer auffallen will, sollte lieber kreativ werden und originelle Ideen haben.

5. Employer Branding an allen Kontaktpunkten

Im Sinne der gesamten Candidate Journey sollte die Employer Branding Strategie an allen relevanten Kontaktpunkten spürbar sein. In jeder Phase der Bewerbung, sollte der potentielle Kandidat erleben, was er hier für einen attraktiven Arbeitgeber vor sich hat. Angefangen wird dabei mit der Optimierung sämtlicher Kanäle, vor allem digital. Aktuell, authentisch, zielgruppengerecht und einladend – diese 4 Worte sollten hier auf jeden Kanal zutreffen. Der Rest läuft dann oftmals über die Kommunikation der Personaler und letztendlich über die Präsentation des Unternehmens beim Vorstellungsgespräch.

FAZIT

Die genannten Grundsätze können helfen, um eine konkrete und durchdachte Employer Branding Strategie zu planen. EB ist dabei ein echtes Dauerprojekt, welches über Jahre hinweg umgesetzt werden muss. Der Aufwand lohnt sich jedoch in Hinblick auf die vielen Vorteile, die diese Strategie bietet!

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